Wussten Sie, dass …

… ein Hausbesuch mit 24,36 Euro Brutto vergütet wird?

Je nach Anfahrtszeit und Komplexität des Besuches nimmt der Hausbesuche meist zwischen 30 und 60 Minuten in Anspruch. Besondere Parkerlaubnisse erhält der besuchende Arzt hierbei nicht, so dass im Stadtgebiet noch einmal Parkgebühren von 1-2 Euro abgezogen werden müssen.

Faktencheck: Ein Hausarzt verdient für einen Hausbesuch von 30 bis 60 Minuten eine Brutto-Vergütung von ca. 23 Euro. ->  #Praxenkollaps

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… die Behandlung eines Patienten ohne chronische Erkrankungen für das gesamte Quartal mit 29,29 Euro Brutto für den Hausarzt vergütet wird? Dies nennt sich Budgetierung.

Faktencheck: Wenn Sie keine chronischen Erkrankungen haben, behandelt Sie Ihr Arzt nach dem 1. Besuch bei jeder nachfolgenden weiteren Konsultation im Quartal unbezahlt. -> #Praxenkollaps

Wussten Sie, dass …

… die Behandlung eines Patienten ohne chronische Erkrankungen für das gesamte Quartal mit 13,74 Euro Brutto für den Hausarzt vergütet wird? Dies nennt sich Budgetierung.

Faktencheck: Wenn Sie keine chronischen Erkrankungen haben, behandelt Sie Ihr Arzt nach dem 1. Besuch bei jeder nachfolgenden weiteren Konsultation im Quartal unbezahlt. -> #Praxenkollaps

+++ Praxis-STREIK am Freitag, dem 13.10.2023 +++

Wir schließen unsere Praxis an diesem Tag, um öffentlich darauf aufmerksam zu machen, dass die aktuellen politischen Entscheidungen zur Schließung Ihrer Arztpraxen führen können. In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst oder an die Rettungsstellen.

Informieren Sie sich gerne unter: https://www.praxenkollaps.info

Wir engagieren uns für Respekt und Wertschätzung unserer hausärztlichen Arbeit und für die Sicherung Ihrer ambulanten medizinischen Versorgung!

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Ihre Dr. Verena Ernst & Team

Wussten Sie, dass…

… die Begrifflichkeiten „Hausarzt“ und „Facharzt“ komplett veraltet sind und somit nun dringlich neu benannt werden müssen? Wir müssen nochmal aufklären und miteinander sprechen! Ist ein „Hausarzt“ also kein „Facharzt“ (mit entsprechender Facharztprüfung) und hat weniger fachliche Qualifikationen als ein „Facharzt“?

Also: Ein Hausarzt ist entweder Facharzt für Allgemeinmedizin oder ein Facharzt für Innere Medizin. Beide Spezialisierungen erfordern wie auch bei allen anderen Fachärzten eine Ausbildung in einem Krankenhaus und umfassen eine 5-jährige Weiterbildung mit abschließender Prüfung zum Facharzt.

Der Allgemeinmediziner wird sich dann aufgrund der unterschiedlichen Facharztausbildung vielleicht ein
bisschen besser mit Kindern und mit chirurgisch-orthopädischen Krankheitsbildern auskennen, und der internistische Hausarzt vielleicht spezieller mit den internistischen Krankheitsbildern. Lesen Sie bitte hierzu auch gerne den Artikel von Herrn Dr. Wüllenkemper. Es ist uns wirklich wichtig, dass Sie gut informiert sind über dieses Missverständnis dieser Begrifflichkeiten, denn die „Hausarzt“praxen stehen kurz vor dem Kollaps.

Verhindern Sie die Schließung der Hausarztpraxen! In Kürze werden wir Sie über weitere Maßnahmen informieren.

Auch unsere Praxis wird an den Streik-Maßnahmen der Hausarztpraxen am 13. Oktober 2023 teilnehmen und an diesem Tag unsere Praxis schließen. Hierüber werden wir Sie aber noch einmal ausführlich informieren, um auch unsere Motivation für diesen Schritt darzulegen.

Vorab erreicht uns Ihr Feedback und Ihre Diskussion stets über Facebook https://www.facebook.com/praxisdrernst

Herzliche Grüße!

Ihre Dr. Verena Ernst